Ein Karem



Ein Karem, wo Jungfrau
Maria ihre Verwandte
Elisabeth traf, ist heute
ein kleines romantisches
Städtchen, das immer
mehr von dem schnell
wachsenden Jerusalem
verschluckt wird.





An dem Stadtrand, am Ort der Begegnung der beiden Frauen (der Tradition
nach stand hier ein Sommerhaus von Zacharias) steht Kirche St. Elisabeth.
In der Krypta besteht die Möglichkeit von Besuch eines uralten Brunnens.
Im Areal dieses heiligen Ortes stehen Tafeln in 42 Sprachen mit dem Gebet
"Magnifikat – Meine Seele preist die Größe des Herrn." Die tschechische
Tafel stammt aus dem Jahr 1954.


Inmitten der Stadt (am Ort
des Hauses von Zacharias,
wo Johannes der Täufer
geboren wurde) steht eine
bedeutende Kirche St.
Johannes. Unter der Kirche
befindet sich die „Grotte der
Geburt von Johannes dem
Täufer“ mit einer Inschrift auf
Latein: „Hier wurde der
Vorläufer des Herrn geboren.“
Die ursprüngliche Kapelle
wurde schon im 1. Jahrhundert
erbaut, später wurde sie durch
eine größere Kirche ersetzt,
die fünfmal zerstört und wieder
aufgebaut wurde. Der heutige
Bau stammt aus dem Jahr 1885.


Vor der Kirche befindet sich ein mit
hoher Mauer umgebener Hof, auf
dem mehrere Tafeln aus glasierten
Fließen stehen. Auf diesen Tafeln
ist der Lobgesang des Zacharias
„Benediktus – Gepriesen sei der
Herr der Gott Israels“ in vielen
Sprachen zu lesen.



Die tschechische Tafel mit dem „Benediktus“
(in der Nähe des Eingangs in das Areal) ist mit
einem Rahmen umfasst, der mit den Wappen
von Böhmen, Mähren und Schlesien und ihren
Diözesen verziert ist. Diesen Rahmen erwarben
und bezahlten die tschechischen Landsleute
in München. Leider ist die Inschrift mit der
Widmung der Münchner Landsleute aus der
Tafel verschwunden.




„Im Frühjahr 1990 pilgerte eine tschechisch-slowakische Gruppe von
Landsleuten in das Heilige Land. Einer der Orte, die wir besuchten, war
Ein Karem. Dort wurde vor kurzem eine Tafel auf Slowakisch platziert,
neben der ein freier Raum war. Spontan entschieden wir uns für die
Anschaffung einer tschechischen Tafel und den Raum gleich reservierten.
Die Tafel wurde von tschechischem Heraldiker Aleš Zelenka entworfen
und es wurden Schablonen für die Fließen mit Erben hergestellt. Auf die
eigentliche Herstellung der Tafeln besitzt das privilegierte Recht eine
palästinische Handwerkermanufaktur. Ihre Handwerker sind weltberühmte
Künstler der Filigrantechnik.
Unter der Leitung des damaligen Münchner Pfarrers ThDr. Jan Bárta
sammelten wir das Geld. Im Herbst fuhren wir wieder nach Ein Karem,
bezahlten die Tafel und freuten uns auf ihre baldige Fertigstellung. Wegen
der Intifada in Israel (Unruhen zwischen den Palästinensern und Juden)
verzögeten sich die Arbeiten.
Im Januar 1992 wurde die tschechische Tafel an der Hofmauer angebracht
und im Februar 1992 feierlich von Bischof Karel Otčenášek aus Königgrätz
gesegnet.
Danke an alle (vor allem den tschechischen und slowakischen Priester),
die für die Tafel spendeten und auch Allen, die sich um sie kümmern.“


Dr.phil. Zdenka Petra Planeta

           





 
 


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 středeční
 bohoslužba
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Kostel Christkönig
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11.2. mše svatá
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 St. Stephan
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25.2. Popelec
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 mše svatá
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 St. Stephan
 v 9:45 hod.
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